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In einem spannenden Finale der nationalen Meisterschaft hielten Amsterdam und Den Bosch sich gegenseitig im Gleichgewicht. Das Hinspiel endete 2:2 im stimmungsvollen Wagener-Stadion. Der Kampf wird am Montag beim Rückspiel in Den Bosch entschieden.
23. Mai 2026 · 2 min read · StickAtlas Desk
In einem spannenden Finale der nationalen Meisterschaft hielten Amsterdam und Den Bosch sich gegenseitig im Gleichgewicht. Das Hinspiel endete 2:2 im stimmungsvollen Wagener-Stadion. Der Kampf wird am Montag beim Rückspiel in Den Bosch entschieden.
Feuerpfeile schossen von der heiligen grünen Matte im Wagener-Stadion in den Himmel von Amstelveen. Das organisierte Feuerwerk brachte die Anlage in Rot, nachdem eine Blaskapelle das Publikum aufgewärmt hatte. Die Zeiten, in denen das Wagener-Stadion nur zum Eishockey-Tempel für internationale Spiele wurde, gehören nun der Vergangenheit an. Der Vorlauf zum Finale verlief für Den Bosch alles andere als ideal. Es wurde klar, dass das Team erneut nicht auf die verletzte Josine Koning (Knie) zurückgreifen konnte, die erneut durch Laurette Abelen ersetzt wurde. Dass Torhüter in den Play-offs entscheidend sein können, zeigte sich bereits letzte Woche in Amsterdam, wo Anne Veenendaal im Halbfinale gegen SCHC zu einer der Schlüsselspielerinnen wurde.
Die erste Chance des Spiels hatte Amsterdam bereits nach wenigen Minuten. Stürmer Freeke Moes ließ mit einem schönen Pass Noa Muller im Kreis frei, der frei schießen konnte, doch der Mittelfeldspieler traf den Ball völlig falsch. Als Lieve Wijckmans wenig später den Ball auf einen Amsterdamer Fuß legte, führte dies zur ersten Strafecke des Spiels für Den Bosch. Das führte sofort zu einer Serie von vier Strafecken in Folge von Den Bosch, aber ohne Frédérique Matla an der Spitze des Kreises und mit zwei Paraden von Anne Veenendaal blieb Amsterdam stehen. Amsterdam suchte bei Ballbesitz nach Möglichkeiten, traf aber immer auf einen kompakten und kämpferischen Den Bosch, der defensiv stets an der Spitze stand. Im zweiten Viertel schien sich die Dynamik langsam in Richtung Den Bosch zu neigen, das durch Joosje Burg und Teuntje de Wit zwei große Chancen hatte. Doch dann zeigte Felice Albers, was in ihr steckt. Sie startete einen langen Ansturm aus der eigenen Hälfte, überquerte das Feld komplett und sprintete am Kreis an Rosa Fernig vorbei. Ihre Flanke wurde von Katerina Langedijk am langen Pfosten abgefälscht: 1:0. Ein wunderbares Tor, das vor allem Albers zu verdanken ist. Wenig später bewies Amsterdams Torhüterin Veenendaal erneut, was sie kann. Nach einem Scrimmage nach der fünften Strafecke von Den Bosch sprang sie zu Boden und nahm den Ball von der Linie. Es war Veenendaal zu verdanken, dass es nicht 1:1 stand.
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