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Nachdem am Sonntagnachmittag im stimmungsvollen Hof van Delft Sportpark die Hupe ertönte, zerbrach der Traum von Ring Pass von der großen Liga. Der fatale Treffer fiel erst zwei Minuten vor Schluss. Es war nicht die Schuld der Leistung: Die Nummer drei des Abschlussballs...
31. Mai 2026 · 2 min read · StickAtlas Desk
Nachdem am Sonntagnachmittag im stimmungsvollen Hof van Delft Sportpark die Hupe ertönte, zerplatzte der Traum von der großen Liga von Ring Pass. Der fatale Treffer fiel erst zwei Minuten vor Schluss. An der Leistung lag es nicht: Zwei Spiele lang kämpfte die Nummer drei der Aufstiegsklasse in den Play-Outs gegen HDM (0:1 und 1:1) um jeden Meter, doch die Belohnung ließ aus. „Wir waren so nah dran.“
Gegen zwei Uhr verwandelte sich die grüne Matte direkt neben dem Clubhaus in ein Schlachtfeld. Ring Pass-Torhüter Robin Stam – der den Traum von der großen Liga lange Zeit mit mehreren wichtigen Paraden am Leben gehalten hatte – brach in Tränen aus. Eine Handvoll Teamkameradinnen starrten im Unterstand geschlagen ins Leere, während Spielerin Magali Roumen in die Knie sank. Es waren aussagekräftige Bilder bei Ring Pass, die den historischen Aufstieg hätten schmecken können, letztlich aber leer ausgingen. Cheftrainer Eelko van Roon, der den Verein verlässt, nahm sich im Anschluss viel Zeit für seine Spieler. Einer nach dem anderen ging er im Kreis an ihnen vorbei und fiel ihnen in die Arme. Damit bedankte er sich bei seinen Spielern dafür, wie sie sich in den Play-outs präsentiert haben: als eingespieltes Team, das bis zum Schluss die Ärmel hochgekrempelt hat. „Mädels, wir haben HDM wirklich ins Schwitzen gebracht“, sagte Co-Trainer Jolan Heeren, während seine Augen vor Stolz strahlten. Die Niederlage war hart für Kapitänin Teuntje Bruijstens (27), die sich nach zehn Saisons von Ladies 1 verabschiedet. „Aber so schmerzhaft es auch war, so viele Teamkollegen in Tränen aufgelöst zu sehen, es war auch ein wunderschöner und intimer Moment“, sagte sie. „Es zeigt, wie viel Zeit und Energie jeder in diese Saison gesteckt hat.“ Wie hart wir alle gekämpft haben. Wir sind stolz aufeinander. Dann könnten da auch noch diese Tränen sein.‘
Es hätte keine große Rolle gespielt, sonst hätte am Sonntag Schießereien die Entscheidung ausmachen müssen. Ring Pass kämpfte um einen Platz in der großen Liga und spielte die Rolle des Außenseiters. Der Familienverein aus Delft hat die Eishockey-Hochburg Den Haag schwer erschüttert. Der attraktive Komplex in Delft explodierte in der 47. Minute, als Berbel Rozema nach einer Strafeckenvariante das 1:0 erzielte. Nach etwas mehr als sieben Vierteln war der Spielstand nun wieder ausgeglichen: 1:1. Unterstützt von einem fanatischen Heimpublikum wuchs der Glaube an einen Stunt von Minute zu Minute. Doch diese Hoffnung verschwand kurz vor der Zeit. Nach einer Strafecke erzielte Kaat Walhof nur zwei Minuten vor dem Schlusspfiff den befreienden Treffer für HDM, ihr zweiter Treffer in dieser Play-out-Runde. Der Traum von der Major League für Ring Pass ist geplatzt. Der Aufstiegsklasse gelang es nicht, den Eishockey-Giganten aus Den Haag zu besiegen.
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